Initiator
gefördert vom
Bündnis für Familie
Oberbergischer Kreis
Ein Standort, der sich für Familien und Unternehmen lohnt.

Als Hobbymalerin aktiv im Stadtmarketing
Der Kunsttreff Hückeswagen zieht seine Kreise
Marlies Lützow, selbständige Systemische Familien- und Sozialtherapeutin in Hückeswagen arbeitet gerne mit Familien. Dabei wird die gesamte Familie als System wie auch das einzelne Familienmitglied in den Blick genommen. Über kreative Methoden werden bei ihrer Arbeit, die künstlerischen Ausdrucksformen, die in jedem Menschen stecken, erfolgreich genutzt. Ihre Freude mit künstlerischen Elementen zu experimentieren, verfolgt sie auch in ihrer Freizeit. Als Hobbymalerin im „Künstlertreff“ ist sie seit 2008 ehrenamtlich im Hückeswagener Stadtmarketing tätig. Aus den Niederlanden kam das Konzept, Künstler zu gewinnen, die im Freien schöne Motive der Stadt malen. Erstaunlich schnell ließen sich ehrenamtliche Künstler, kleine oder große, für diese neue Idee gewinnen. So fanden sich, als erste Aktion, ungeachtet des Bergischen Wetters, zwölf Hobbykünstler und eine Musikgruppe zum Weinfest am Hückeswagener Schloss ein. In drei Stunden entstanden kunstvolle Exponate.
Weitere Künstlerkreise, so z.B. eine Laienspielgruppe, eine Gesangstruppe, Schulen und soziale Einrichtungen schlossen sich mittlerweile ebenfalls mit ehrenamtlichem Engagement an. Weitere Ideen für neue Events im Rahmen des „Künstlertreffs“ entstehen gerade. „Wenn die eigene Begeisterung für eine „Sache“, was immer dies auch sein kann, spürbar ist, so zieht dies Kreise. Diese Erfahrung wünsche ich jedem Ehrenamtler. Denn mit Freude und Engagement kann unser oft so trister Alltag wieder neue Farbfacetten bekommen“, meint Marlies Lützow.
Die Strategie, Stadtmarketing als Innenmarketing, in Form von Bürgerbeteiligung und Bürgerschaftlichem Engagement anzugehen, scheint gut zu funktionieren. Geht es doch vor allem um die eigene Identifikation mit dem Ort, in dem man lebt. Ehrenamtliches Engagement findet in ganz verschieden Bereichen statt. Kultur und Bildung, Gesundheit und Pflege, Sport oder Ökologie und Technik können hier die Einsatzfelder sein. Durch das generationsübergreifende Projekt Weitblick soll eine Struktur für die Oberbergische Region geschaffen werden: Zukünftig sollen in 13 Stützpunkten in den Oberbergischen Städten und Gemeinden Standort-Lotsen das Ehrenamt sowie den freiwilligen Dienst vor Ort koordinieren und zu einem Netzwerk ausbauen. Dabei ist der interessierte Jugendliche genauso angesprochen, wie die ältere Generation, die sich mit ihrer Lebens- und Berufserfahrung einbringen kann. Wer sich angesprochen fühlt und auch freiwillig tätig werden möchte, ist herzlich eingeladen, sich bei den Ansprechpartnerinnen des Projektes „Weitblick“ unter der Telefonnummer 02261/886866 zu melden.
Quelle: Anzeigenecho


